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Horst Mahler

Horst_mahler@yahoo.de

am 9. September 2016

Der Streit um das Christentum in den Reihen der volkstreuen Deutschen

Anfrage eines besorgten Freundes:

„ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir mitteilen könnten, wie Sie zum Problem des Streites um das Christentum stehen. Ich kenne Ihre Betrachtungen über das Christentum als eine Spur des Geistes in seiner Selbstentwicklung. Doch: Wie ist der Zwist in den Patriotenkreisen um das Christentum zu überwinden?

Mit der Bedrohung durch den Islam rückt nun das Christentum immer mehr in das Zentrum des Interesses bei den Völkern Europas.

Schon seit langer Zeit ist das Christentum der Spaltpilz des Deutschen Volkes. Gerade den Deutschen ist es zu eigen, mit größtem Fanatismus weltanschauliche Differenzen auszutragen (der 30-Jährige Krieg ist nur ein Beispiel davon).“ (der vollständige Text ist im Anhang wiedergegeben).

Dazu:

Der Streit um das Christentum spielt im Lager der „Patrioten“ nur deshalb noch eine zersetzende Rolle, weil die Streithähne ihrer vornehmsten Pflicht, ihr Denkvermögen für den Kampf gegen unseren Feind zu bemühen, nicht nachkommen. Sie verdienen keine Schonung, vielmehr ist die Aura, mit der sie sich umgeben, gnadenlos zu zerstören.

Wahrer Patriotismus ist im Kriege eine innere Haltung der Kämpfer, die ich als Ergriffenheit vom Deutschen Volksgeist kennzeichnen würde. Davon sind die „Patrioten“ weit entfernt. Das ist der Grund, warum sich weit und breit nicht mal im Ansatz eine Hauptkampflinie abzeichnet. Wir sehen nur versprengte Einzelkämpfer, die ziellos um sich schießen und dabei meistens nur die eigenen Leute treffen. So kann man keinen Krieg gewinnen – und wir sind im Krieg.

Die höchste Ebene hat der Volksgeist in seiner Philosophie. Wer für die Erhaltung des Deutschen Volkes kämpfen will, sollte zuallererst der Frage nachgehen, ob und wie der Feind seinen Vernichtungswillen gegen die Hochebene des Deutschen Volksgeistes richtet, um diesen in seinen Fundamenten zu zerstören.

Die Deutsche Idealistische Philosophie hat jegliche Religion zu absolutem, d.h. von allen Büchern, Kulten und Traditionen befreiten Wissen erhoben und damit den Gottestod beendet. Gott lebt und ist Denken. Und Denken ist im und durch Denken zu erkennen, was Hegel gezeigt hat. Davon ahnen die „Patrioten“ nichts. Ihre Unterwerfung unter das Judentum verschleiern sie, indem sie das Christentum als „Judentum für Nichtjuden“ bekämpfen, denn das ist ja ungefährlich, weil vom Feind gern gesehen. Diese Verweigerungshaltung ist die Extremgestalt der Dummheit.

Jene „Patrioten“ bemühen sich nicht einmal, den Gottesbegriff kennen zu lernen, vom dem das Wirken von Adolf Hitler bestimmt worden ist. Zwar wissen sie, daß der Führer von „Vorsehung“ sprach, halten das aber für eine Floskel.

Ich weiß nicht, ob er die Hegelsche Philosophie studiert hat, aber er verkörperte den Hegelschen Geist, indem er das Bewußtsein der Menschen als das Bewußtsein Gottes erfaßt hatte. Ihm war damit das „Dritte Auge“ gewachsen, das ihn zum Beweger der Geschichte machte, als der er weit über seinen grobstofflichen Tod hinaus die Geschicke der Völker gestaltet. Sein Geist lebt und mit jedem Tag dringt das Wissen davon tiefer in das Bewußtsein der Völker.

Die offenkundige Denkverweigerung ist der folgenreichste Erfolg der feindlichen Kriegsführung gegen unser Volk, das einst das Volk der Dichter und Denker war.

Sie fragen mich:

„Wie ist der Zwist in den Patriotenkreisen um das Christentum zu überwinden?“

Meine Antwort:

Nur dadurch, daß die „Patriotenkreise“ durch Anstrengung des Begriffs (Hegel) die Denkwege nachdenken, auf denen Hegel die Religion überhaupt und damit den Mosaismus, das Christentum und den Mohammedanismus alle zugleich überwunden hat.

Kennten die „Patriotischen Kreise“ das Wesen des Mosaismus und des Christentums, würde es ihnen die Schamröte ins Gesicht treiben ob ihrer Gedankenlosigkeit.

Das Wesen des Mosaismus ist, Gott als Geist (den Unschaubaren) erfaßt zu haben, der im Genuß dieser Erkenntnis sich polemisch (vernichtend) gegen das Schaubare, die Volksgeister, wendet. JAHWE denkt sich als Gott, der von den Menschen absolut getrennt ist. Er hält die Volksgeister für Götzen, die seine Alleinstellung in Frage stellen, weshalb er sie vernichtet sehen will. Zur realweltlichen Bewirkung dieses Vernichtungswerkes hat er das Volk der Hebräer erwählt. Die Auserwählung durch den eifersüchtigen JAHWE ist die Bestallung der Judenheit zum Henker der Völker.

Das Wesen des Christentums ist, daß Gott sich als Eins mit den Menschen erfaßt und deshalb an diesen (den Volksgeistern) keine Grenze hat. Es entfällt damit das Eifersuchtsmotiv für den Völkermord. Diese Einsheit als Gefühl ist die Liebe. In dieser ist JAHWE, der Zornige, überwunden.

Diese beiden Gestalten Gottes sind in tödlicher Feindschaft aufeinander bezogen, weil sie sich noch nicht als besondere Gestalten Gottes überhaupt wissen und als dessen Erscheinung gleich notwendig und gerechtfertigt sind. Sie verweigern sich wechselseitig die Anerkennung, die sie einseitig in einem Kampf auf Leben und Tod erzwingen wollen.

Dieses Bewußtsein der konkreten Einsheit Gottes in seiner Unterschiedenheit als Mosaismus, Christentum und Mohammedanismus ist erst durch die Deutsche Idealistische Philosophie geworden. Diese steht bereit, die Gegensätze realweltlich in einem höheren Selbstbewußtsein Gottes zu versöhnen.

Den atheistisch versauten Köpfen der „Patrioten“ könnte bestenfalls ein weiteres Pogrom entspringen und dadurch die Macht der Judenheit über die Völker nicht nur befestigen, sondern noch steigern.

Schaut man genauer hin, erweisen sich die „Patrioten“ als Wehrdienstverweigerer und Fahnenflüchtige. Aus ihren Herzen ist die urdeutsche Bereitschaft, für Volk und Vaterland ihr Leben in die Schanze zu schlagen, spirituell herausgezüchtet worden. Armes Deutschland!

Was den „Antipaulinismus“ der „Gemeinschaft der Neuen Philosophen“ betrifft, so verwundert es mich immer wieder, wie erwachsene Menschen in unserem Kulturkreis ernsthaft der Meinung sein können, daß der Verlauf der Weltgeschichte von einem einzelnen Individuum durch eine Fälschungstat (vermeintlich begangen an den Worten Jesu) bestimmt sein könnte. Was ist in dieser These unausgesprochen enthalten? Daß die Menschheit in ihrer Gesamtheit so blöd ist, auf die Täuschung durch einen übelbeleumundeten Juden hereinzufallen und sich damit eine heile Zukunft verbaut zu haben. Die „Gemeinschaft der Neuen Philosophen“ (ich bin dem Herrn, der dahintersteht, zweimal begegnet) ist offensichtlich so neu, daß sie noch nicht zum Nachdenken gekommen ist und deshalb noch nicht weiß, daß es allein darauf ankommt, wie ein geistiges Konstrukt in der Geschichte wirkt bzw. gewirkt hat, und nur das ist, was seine Wirkung ist. Die Urheberschaft bzw. die Authentizität ist gänzlich ohne Belang. Es gehört im übrigen zu den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, die Bearbeitung eines Themas damit zu beginnen, daß man zur Kenntnis nimmt, was zu diesem Gegenstand vorher schon von ernst zu nehmenden Geistern gesagt und geschrieben worden ist. Hätten sich die Neuen Philosophen daran gehalten, wären sie in Deutschland unweigerlich auf den Umstand aufmerksam geworden, daß die Deutsche Idealistische Philosophie ein für alle Mal das Fundament für eine wissenschaftliche Geschichtsdeutung aus dem Begriff (Geist/Gott) gelegt hat. Danach ist im Anfang der Trieb des Geistes, der Denken ist, sich sich selbst zu offenbaren (zu äußern als Welt der Erscheinungen), um sich an der Äußerlichkeit selbst zu erkennen). Dieses Sich-äußern ist Entwicklung, die von A-Z eine Einheit ist, so wie die Eichel und die Eiche ein und dasselbe ist. Der so gefaßte Begriff der Entwicklung ist das Herzstück der Hegelschen Philosophie.

Zwar kann man dieses Fundament mit neuen Gesichtspunkten vielleicht in Frage stellen, aber ignorieren darf man es nicht. Man müßte schon zeigen können, warum dieses Fundament nicht trägt. Sagt man, Paulus habe die Worte Jesu ge-oder verfälscht, kann man ernsthaft darüber streiten. Aber den „Paulinismus“ als „die größte Geißel Europas und der Welt“ zu deuten, liegt jenseits aller denkbaren vernünftigen Deutungen. Diese „Theorie“ gehört in den Ideenkreis der Eitelkeit, die meint, „richtige“ Geschichte beginne erst mit dem Machwerk, das der jeweilige Autor in die Welt setzt, hier mit der „Entlarvung“ des Paulus als Fälscher der Bibel.

Daß sich solche Geistprodukte in das Denken unserer Zeit einschleichen können, ist Ausdruck der tiefgehenden Zerstörung des Deutschen Volksgeistes.

Ihrer Auffassung:

„Für einen wirklich festen volksgemeinschaftlichen Zusammenhalt ist eine gemeinsame Religion unentbehrlich. Viele einfache Geister brauchen einfache, klare, feste Dogmen (glaubensmäßige Gewissheiten) für ein sittliches Dasein.“

Stimme ich begeistert zu, distanziere mich aber von der Herabwürdigung des Geistes zum Mittel für den Zweck eines „volksgemeinschaftlichen Zusammenhalts“. Der Geist ist sich Selbstzweck – und er ist unsterblich. Zur Zeit liegt er in Wehen und fiebert der Geburt eines Neuen Zeitalters entgegen.

Es werden nicht mehr „feste Dogmen“ sein, die Gewißheiten zeitigen. Es wird das Zeugnis des Geistes in jedem endlichen Geist sein, das der erkannten Wahrheit (dem Wissen) die Gewißheit zuführt, ohne die wir weder als Einzelne noch als Volk in geistiger Gesundheit leben können.

Wie das zu verstehen ist, sei an einem Beispiel erläutert:

Über die Einsicht, daß 1 + 1 = 2 ist, kann es unter Deutschen keinen Streit geben. Jeder Erwachsene wird durch eigene Erfahrung und sein eigenes Denken, losgelöst von der Autorität seines Lehrers und von den Schulbüchern, die er durchgearbeitet hat, von der Richtigkeit dieser Gleichung überzeugt sein so, daß er darauf sein Leben verwetten würde (Gewißheit).

Das von den großen Deutschen Philosophen entdeckte Vernunftdenken ermöglicht es, Gott durch Denken als Geist zu erkennen, der selbst nichts anderes ist als Denken. Über den im Denken erfaßten Gott kann es ebensowenig Streit geben, wie über die vorstehende mathematische Gleichung. Darin liegt die Versöhnung der Abrahamitischen Religionen, die als unterschiedene Gestalten Gottes notwendig in einem Entwicklungszusammenhang stehen, durch den sie gleichermaßen gerechtfertigt sind. (Die häßliche Larve ist gerechtfertigt durch den prächtigen Falter, der aus ihr hervorgeht.

larve-schmetterling

Was ist zu tun, um diese Gesundheit wieder herzustellen?

Im März des Jahres 2001 schrieb ich in dem Essay „Die Endlösung der Judenfrage – Gotteserkenntnis statt Judenhaß“ :

Der Kulturkampf gegen den Judaismus ist das Mittelpunktgeschehen, das der Welt eine neue Gestalt gibt.

Seitdem hat sich die Welt stark verändert in eine Richtung, die diesen Satz in den Rang der Prophetie erhebt.

Sie fassen ihre Beobachtung des Zeitgeschehens in den Satz:

„Mit der Bedrohung durch den Islam rückt nun das Christentum immer mehr in das Zentrum des Interesses bei den Völkern Europas.“

Das und nichts anderes ist der Zweck des Weltgeistes, seine List, durch die finale Konfrontation der drei Abrahamitischen Religionen den Gottestod im Abendland aufzuheben im Vernunftdenken, das eine höhere Ebene des zu sich kommenden Selbstbewußtseins Gottes ist.

Hier sind wir gefordert. Die Selbstwerdung Gottes in der Weltgeschichte ist kein Theaterstück, dem wir genüßlich oder schaudernd beiwohnen. Wir sind die Akteure, denn Geschichte wird zwar nicht von Menschen, aber durch Menschen gemacht. Wir haben unsere vom Weltgeist uns zugedachte Rolle zu spielen, ob uns das nun paßt oder nicht. Vor der Versöhnung hat Gott den Kampf gesetzt. Für endliche Geister (dazu gehören auch die Volksgeister) ist es ein Kampf auf Leben und Tod. Und wir haben diesen Kampf zu bestehen.

Dem Deutschen Volksgeist ist aufgetragen, im Kampf die Einseitigkeit sowohl des Mosaischen Gottes (JAHWEs) als auch des von Mohammed geoffenbarten Gottes (Allahs) in der Erkenntnis ihrer konkreten Einsheit (von Hegel in seiner „Logik“ dargestellt) aufzuheben (im Sinne von „beenden, bewahren und erhöhen“). Das Kriegstheater ist das Deutsche Volk und der Boden des Deutschen Reiches. Hier fällt die Entscheidung. Da wir unter Jüdischer Feindherrschaft stehen, ist uns der Angriff auf den Feind geboten.

Die Hauptkampflinie, die unserem Volk als dem vermeintlichen Judenmörder zugewiesen ist, habe ich in meiner Schrift „Was tun?“ kenntlich gemacht (https://aufstand-gegen-die-judenheit.com/2016/03/19/was-tun-horst-mahler/).

Horst Mahler

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Anhang

Der Fragesteller schrieb mir:

ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir mitteilen könnten, wie Sie zum Problem des Streites um das Christentum stehen. Ich kenne Ihre Betrachtungen über das Christentum als eine Spur des Geistes in seiner Selbstentwicklung. Doch: Wie ist der Zwist in den Patriotenkreisen um das Christentum zu überwinden?

Mit der Bedrohung durch den Islam rückt nun das Christentum immer mehr in das Zentrum des Interesses bei den Völkern Europas. Schon seit langer Zeit ist das Christentum der Spaltpilz des Deutschen Volkes. Gerade den Deutschen ist es zu eigen, mit größtem Fanatismus weltanschauliche Differenzen auszutragen (der 30-Jährige Krieg ist nur ein Beispiel davon). Die unterschiedlichen Auffassungen über das Christentum halten heute vor allem die Patrioten gespalten. In vielen Gesprächen und Diskussionsrunden mit Patrioten kommt man sehr schnell auf dass Christentum zu sprechen, wobei es allzu häufig in einen großen Streit mündet.

Es ist äußerst schmerzhaft mitansehen zu müssen, wie sich viele Patrioten untereinander mit größter Energie bekämpfen und nach Außen keine Wirkung entfalten können. Dieser Streit um das Christentum spaltete auch schon die Volksgemeinschaft des Dritten Reichs. Adolf Hitler dachte, dass das Deutsche Volk sich in einer neuen religiösen Konfrontation selbst zerfleischen würde (vgl. Mein Kampf, S.128). Darum verdrängte er religiöse Fragen. Doch im Untergrund schwelte der Zwiespalt gefährlich weiter.

Hitler war der Auffassung, dass die Volksgemeinschaft erst dann gesichert sei, wenn der Religionsstreit um das Christentum gelöst sei (vgl. Heinrich Heim, Monologe im Führerhauptquatier (pdf-Datei), S.123). Für einen wirklich festen volksgemeinschaftlichen Zusammenhalt ist eine gemeinsame Religion unentbehrlich. Viele einfache Geister brauchen einfache, klare, feste Dogmen (glaubensmäßige Gewissheiten) für ein sittliches Dasein.

Können Sie einen Lösungsweg für diesen Hader um das Christentum erkennen?

Diesen Streit zu unterbinden ist durch die islamische Bedrohung kaum möglich. Zu viele Leute interessieren sich für religiöse Fragen sehr. Auf der Anderen Seite ist es kaum möglich, in einem Auslegungsstreit auf eine gemeinsame Auffassung zu gelangen. Was ist zu tun in dieser Auseinandersetzung um das Christentum?

PS: Was halten Sie von dem Versuch einer gewissen „Neuen Gemeinschaft von Philosophen“ das Christentum zu reformieren? Sie versuchen das bisherige Christentum ähnlich wie Hitler* als Lüge des Juden Paulus zu entlarven und die wahre nordische Lehre von Jesus zu erforschen. Siehe: http://kulturkampf2.info/Publikationen/Paulinismus1.pdf

*Anmerkung: Hitler verglich das Christentum mit dem Bolschewismus. Doch er meinte, dass die wahre Lehre von Jesus durch den Juden Paulus verfälscht wurde (vgl. Heinrich Heim, Monologe im Führerhauptquatier (pdf-Datei), S.77).

Sehr geehrter Herr Mahler, ich möchte Ihnen größten Dank und meine Hochachtung aussprechen für Ihren unermüdlichen Einsatz für unseres Volkes Freiheit. Gott möge Ihnen noch viele Lebensjahre schenken, da Sie für den Freiheitskampf unentbehrlich sind.

 

Dokument als pdf zum herunterladen:  der-streit-um-das-Christentum.pdf